Sabine Ramsayer

„Damit ich mich (nicht) spüre“ – Selbstverletzung als Überlebensstrategie

 

Selbstverletzungen können als Versuch gedeutet werden, mit den Anforderungen und Belastungen im Leben umzugehen. Sie können verschiedene Funktionen beinhalten, z.B. Spannungsreduktion, Gefühle fern zu halten, sich zu spüren, sich zu beruhigen, etwas offen legen zu wollen, inneren Schmerz auszudrücken und zu bewältigen. Systemische Sichtweisen und lösungsorientierte Handlungsstrategien knüpfen wertschätzend an den Ressourcen von Betroffenen an.
Dieses Seminar wendet sich an pädagogische und beratende Fachkräfte, die sich mit dem Thema Selbstverletzungen unter systemischen Gesichtspunkten näher auseinandersetzen möchten sowie ressourcenorientierte Handlungs-strategien im Kontext Selbstverletzungen kennen lernen und erweitern möchten.

Inhalte

  • die Funktion und Bedeutung von Selbstverletzungen aus systemischer Perspektive
  • Lösungs- und ressourcenorientierte Methoden im Umgang mit Selbstverletzungen
  • Systemische Visualisierungstechniken: Familienbrett, Skulpturen, Genogramm
  • Selbstverletzungen und häufige begleitende Symptome (Komorbidität)
  • Selbstverletzung in Abgrenzung zu suizidalem Verhalten

 

Infoblock

Termin:

29. bis 30. April 2010 (Do-Fr)

Teilnahmegebühr:

220.--

Veranstaltungsort:

Waiblingen

Teilnehmerkreis:

SozialarbeiterInnen, SozialpädagogInnen, PsychologInnen, TheologInnen, ÄrztInnen, LehrerInnen, etc.